When can I use?

Für alle, die schon immer einmal eine zentrale Sammelstelle, für Kompatibilitätsfragen haben wollten, hier ist sie: caniuse.com

Caniuse.com zeigt für viele CSS (auch CSS3), HTML5, SVG und Javascript API’s an, welcher Browser ab welcher Version diese neuen Funktionen unterstützen. Auch mobile Browser, welche eine immer größere Rolle spielen, werden beachtet. Dabei wird sogar ein Prozentwert ausgerechnet, wie viele Browser diese Funktion implementiert haben. So sieht man auf einen Blick, ob man diese Funktionen bereits für Projekte nutzen kann, die auf Abwärtskompatibilität nicht verzichten können.

Ansonsten gibt es hierzu nicht mehr viel zu sagen, macht euch am besten selbst ein Bild von der Seite.

Erreichbarkeitsprobleme am 22.10.11

Leider war Go… DEV!  heute bis 13:40 Uhr nicht erreichbar. Ab wann man meine Website nicht mehr aufrufen konnte, ist mir nicht genau bekannt. Es sollte aber nicht vor 0:30 Uhr gewesen sein. Der Fehler lag an meinem Hoster, der ausversehen unser Account anstatt ein anderes deaktiviert hat. Die Folge davon war, dass man beim Aufruf von go-dev.de eben auf diesen Hoster weitergeleitet wurde. Nachdem ich den Ausfall bemerkt hatte, habe ich sofort Kontakt aufgenommen. Danach hat es nicht mehr lange gedauert, bis eine Antwort gekommen ist und das Account wieder aktiviert wurde. An dieser Stelle möchte ich auch noch einmal ein Danke an den Hoster aussprechen, da sofort reagiert wurde um das Problem zubeheben.

Fehler können passieren – die Kunst ist diese zu beheben ;).

Bombsville

Ein Bereich in dem HTML5 Flash verdrängen wird, sind kleine Spiele, die es als Massenware im Internet gibt. An dieser Stelle möchte ich euch ein HTML5 Spiel vorstellen.

Das Spiel heißt Bombsville und liegt aktuell in der Version 0.29, welche am 12.09.11 erschienen ist, vor. In dem Spiel lenkt man eine grüne Kugel mit der man versucht explodierenden Bomben, die von dem Himmel fallen, auszuweichen. Bei der Explosion einer Bombe wird auch immer ein Stück Boden gesprengt. Ziel des Spieles ist es, möglichst tief unter der Erde zu kommen.

Screenshot von den Spiel Bombsville von der Seite http://splorg.org.uk in der aktuellen Version 0.29

Das Spiel wird, wie bereits erwähnt, mit HTML5 sowie Javascript realisiert. Mit den Tasten W, A, S und D und auch den Pfeiltasten lässt sich die Spielfigur steuern. Die Geräusche z. B. eine Explosion oder das Aufkommen auf den Grund lassen sich an und abschalten (Taste M). Auch das Pausieren des Spieles ist kein Problem (Taste P).

Die grüne Anzeige links oben zeigt, wie viel Gesundheit noch vorhanden ist. Ist man einer Bombe bei deren Explosion zu nahe, nimmt die Gesundheit ab. Je näher man der Bombe ist desto mehr Schaden erzeugt sie. Steht man auf derselben Stelle wie die Bombe heißt es sofort Game Over. Die Anzahl der Bomben nimmt im Laufe des Spiels immer mehr zu. Irgendwann hat man praktisch keine Chance mehr.

Der lila Pfeil am linken Rand zeigt an der tiefsten Stelle, an der man bereits war. Den, auch wenn man versucht, möglichst tief zu kommen, muss man teilweise wieder höher steigen, um von Bomben auszuweichen.

Aktuell ist das Spiel aber noch nicht ganz fehlerfrei. Bei meinen Tests ist es öfters vorgekommen, dass die Spielfigur hängen bleibt, eine Bewegung immer wieder wiederholt oder durch eine Bombe aus dem Spielfeld „herausfällt“ und auf der Seite immer weiter nach unten fällt. Meistens war die einzige Lösung die Seite neu zuladen und so von vorne anzufangen.

Screenshot von den Spiel Bombsville von der Seite http://splorg.org.uk in der aktuellen Version 0.29

Was darf bei (fast) keinem Spiel fehlen? Genau, die Highscore. Am Ende des Spieles kann man sich in dieser, mit seiner erreichten Tiefe, eintragen. Aktuell geht Platz drei an uns mit einer Tiefe von 7446. Na, schafft ihr mehr? 😉

Eins sei am Ende allerdings noch gesagt: Wer in der Highscore will braucht eine andere Taktik, als jemand der Just-4-Fun spielt.

The coming end of flash, or not?

Hier ist nun meine persönliche Prognose über Flash, die ich bereits im letzten Artikel angekündigt habe.

Das offizielle HTML5 Logo, für mehr Informationen siehe http://www.w3.org/html/logo/
(Bild: W3C)

Obwohl HTML5 aktuell nichts anderes als ein Arbeitsentwurf ist, wurde es ziemlich schnell bekannt und bei Entwickler beliebt. Einfach aus dem Grund, da es komplett neue Möglichkeiten schafft sowie einiges vereinfacht. Die Verbreitung war aber auch nur möglich, indem die Browser die neuen Elemente bereits unterstützen. Dabei soll erst im Jahr 2014 HTML5 endgültig fertiggestellt sein und bis dahin kann noch einmal alles geändert werden. Dasselbe trifft übrigens auch auf CSS3 zu.

HTML5 ermöglicht Audio und Video, erweiterte Formulare, eine verbesserte Gliederung, Local & Session Storage und einiges mehr. Farbverläufe, abgerundete Ecken, andere Schriftarten und Transparenz verschiedener Elemente sind dank CSS3 ebenfalls kein Problem mehr. Mit HTML5, CSS3 und Javascript lässt sich also so gut wie alles realisieren. Aber: Kann man das alles mit Flash nicht auch machen? Wo liegt den nun der Vorteil?

Während HTML, CSS und Javascript freie Sprachen sind, ist Flash proprietär (freie Software <=> proprietär). Flash gehört alleine Adobe, ein Unternehmen, dass natürlich die Kassen klingen hören möchte. Demzufolge ist man von Adobe abhängig, ob man möchte oder nicht. Außerdem ist Flash ein Plugin. Nutzt man Flash Anwendungen auf einer Website, muss man hoffen, dass der Besucher Flash bereits installiert hat oder es noch tun wird. Natürlich ist Flash auf sehr vielen Computern vorhanden und in Google’s Chrome Browser ist Flash sogar ein fester Bestandteil, man sollte jedoch beachten, dass es Systeme gibt, auf denen Flash nicht läuft.

Logo von Adobe Flash
Logo von Adobe Flash

Das bekannteste Beispiel dafür ist wohl iOS von Apple. Das Unternehmen aus Cupertino begründete die Entscheidung, Flash nicht länger zu unterstützen, damit, dass Flash zu viele Ressourcen verbraucht, somit sei ohne Flash eine längere Akkulaufzeit möglich und Flash eben proprietär ist. Da wird es schon fast zur Nebensache, dass Apple selbst eine geschlossene Firmenpolitik führt.

Besonders Webseiten mit Content für den Otto-Normal-Bürger müssen es sich seit dem zweimal überlegen, ob sie auf diese Besucher verzichten können. Da iOS sowie Android (und auch andere mobile Betriebssysteme) ebenfalls schon HTML5 unterstützen, erfährt die Auszeichnungssprache im mobilen Bereich ebenfalls eine rasche Verbreitung. So können auch Benutzer von Apple Geräte auf den Inhalten zugreifen und die Ladezeit, in dem meist langsamen Funknetz, wird verkürzt.

Der Hype um HTML5 in einem so frühen Stadium lässt sich allerdings auch negative Werten. Die Browser sahen sich gezwungen den Video-Tag zu unterstützten und mussten sich die Frage stellen, welches Format dazu am besten geeignet sei. Das Ergebnis: Firefox, Opera und Chrome unterstützen Ogg sowie WebM, während der IE und Safari auf MPEG-4 setzen. Um also tatsächlich alle Browser zu erreichen, reicht im Moment nicht ein Format, mal ganz abgesehen von der Abwärtskompatibilität. Es ist sehr zu hoffen das hier bald eine Lösung gefunden wird.

Fazit:

Flash wird in den nächsten Jahren nicht verschwinden, aber der Verbreitungsgrad wird sehr stark in sich zusammenfallen. Auch Adobe scheint diesen Trend erkannt zu haben und arbeitet an Adobe Edge, ein Programm mit den man Animationen erstellen kann, komplett mit HTML, CSS und Javascript. Gerade Video Plattformen wie Youtube, Musik Streams aus dem Internet, einfache Spiele und animierte Inhalte werden in Zukunft komplett Flash frei sein. Für größere Spiele im Internet oder ähnlich komplizierte Anwendungen reicht der Canvas Tag noch nicht aus und es muss weiterhin auf Flash oder andere Techniken wie Java zurückgegriffen werden. Flash hat durchaus seine Existenz Berechtigung und wird, wenn auch nicht mehr auf jeden Computer vorhanden, nicht aussterben.