Schnell & Schneller

Den einen oder anderen ist es vielleicht schon aufgefallen (oder auch nicht…): Ich habe die Ladezeit meines Bloges deutlich verbessert. Viele kennen vielleicht schon YSlow oder Page Speed, aber absolut genial ist GTmetrix.

GTmetrix ist eine Website, die YSlow und Page Speed in einem Tool vereint und das ganz ohne Installation. Hier einmal das komplette Testergebnis vor der Optimierung:

GTmetrix Testergebnis vor der Optimierung
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Die Ladezeit wurde mit 5,82 Sekunden gemessen, bei einer Seitengröße von 167 KB. Die Anzahl der HTTP(s)-Requests mit 49 Stück. Der Page Speed Test kam auf ein Ergebnis von 79% und YSlow auf 74% (100% ist jeweils das Beste).

Was habe ich alles verbessert?

Fast jede Datei hat nun ein „Ablaufdatum“, dies sagt aus, wie lange eine Datei gültig ist, bis sie vom Browser neu geladen wird. Der HTML-Quellcode wurde komprimiert, genauso wie CSS und Javascript. Außerdem landen alle Seiten in den „Webseiten-Cache“.  Dies hat zur Folge, dass nicht bei jedem Aufruf der gesamte Blog neu gerendert werden muss, der Server muss nur noch den Cache anzeigen. Alles in einem verkürzt die Server-Zeit und somit die Ladezeit deutlich. Das Endergebnis sieht deshalb auch so aus:

GTmetrix Testergebnis nach der Optimierung
GTmetrix Testergebnis nach der Optimierung

Die Seitengröße ist bei demselben sichtbaren Inhalt um 47 KB auf 120 KB geschrumpft. Die HTTP(S)-Requests wurden auf 36 reduziert. Der Page Speed Test konnte um 13 Prozentpunkte auf 92% zulegen. Der YSlow Test gewinnt immerhin noch 7 Prozentpunkte hinzu und kommt somit auf 81%. Die Ladezeit beträgt nun 5,44 Sekunden, das entspricht ein Minus von 0,38 Sekunden.

Die Ladezeit hat sich nur um 0,38 Sekunden reduziert?

Jein, dieses Messergebnis kann man so nicht ganz stehen lassen. Dieser Wert mag bei den ersten Aufruf der Webseite stimmen, wenn noch keine einzige Datei im Cache ist. Nach dem ersten Klick geht es aber deutlich schneller. Dann werden Ladezeiten von bis zu 2,6 Sekunden errreicht und dieser Wert ist absolut in Ordnung.

Freud‘ und Ärger zugleich

Freud‘ und Ärger zugleich: Die WLAN-Verbindung unter Kubuntu ging auf einmal ohne das ich etwas getan habe.

Nachdem ich Kubuntu gestartet habe musste ich nur noch das WLAN-Passwort eingeben und schon stand die Verbindung. Sehr merkwürdig, dass dies den letzten Mal nicht funktionierte. Hätte ich das schon den letzten Mal geahnt, wäre mir das mit Wine auch ersparrt geblieben. Ich wollte auf Kubuntu Wine installieren um anschließend den Windows Treiber für den WLAN-Stick installieren zu können.

Aber nun gut das Ziel wäre erreicht, auch wenn es anders sicherlich schneller gegangen wäre. Gerade in diesem Moment, downloade ich das Upgrade auf Kubuntu 10.04. Nun geht es erst mal darum alles einzurichten und fehlende Software nachzuinstallieren. Mit Konqueror als Standard Browser kann ich mich auch nicht anfreunden. Da bevorzuge ich meinen Firefox ;).

Ach ja: Somit wäre das auch der erste Post, den ich von Kubuntu aus schreibe und die erste richtige Aktion mit Kubuntu. Aber ganz bestimmt nicht die Letzte.

Update: Das Upgrade hat insgesamt ca. fünf Stunden gedauert. Das längste davon war der Download.

(K-) Ubuntu und das Henne-Ei-Problem

Ich hatte nicht immer diesen schnellen, absturzsicheren Computer von den ich gerade schreibe. Nein, da gab es noch diesen langsamen, alten Computer, der von einem Bekannten zusammengebaut wurde und auf den Windows XP lief. Windows XP war bzw. ist kein schlechtes Betriebssystem und wer alle Updates brav installiert, einen aktuellen Viren-Scanner hat und die brain.exe nicht vergisst, lebt meiner Meinung nach sicher. Das Windows XP, welches auf meinen alten Rechner installiert war, habe ich aber schon etwas „zerstört“ durch verschiedene Experimente. Im Großen und Ganzen war es aber noch in Ordnung, wenn nur der Rechner mehr Leistung hätte.

Am Ende, bevor ich mir einen neuen Rechner gekauft hatte, war es sogar so schlimm, dass die CPU fast immer bei 100% war. Ab diesem Zeitpunkt war meine Geduld am Ende, ich habe ja die langen Wartezeiten und Startseiten ertragen, auch den einen oder anderen Absturz, aber so war der Rechner einfach nicht mehr zu gebrauchen. Wenig später hatte ich meinen neuen Rechner und mein Alter stand vorerst in der Ecke.

Da ich den PC aber auch nicht einfach verstauben lassen wollte, habe ich mich entschlossen auf den Rechner Ubuntu bzw. eine Ubuntu Derivate zuinstallieren. Ich habe noch nie mit einen Linux Betriebssystem gearbeitet und wollte einfach mal wissen, wie das so ist. Gesagt getan.

Wenig später habe ich Kubuntu gestartet und bis dahin ging auch alles ganz gut. Doch dann das Problem: Der WLAN-Stick Treiber funktioniert nicht auf Linux. Natürlich habe ich schon mehrfach von Wine gehört: Das prima Tool mit den sehr vielen Anwendungen von Windows auch unter Linux laufen. Allerdings kann ich Wine nicht auf Ubuntu üblichen Weg installieren, der Software-Center braucht natürlich eine Internetverbindung. Ich bräuchte also eine Internetverbindung, um letztendlich ins Internet zu kommen. Ein klassisches Henne-Ei-Problem.

Viele werden sich fragen, wieso ich Wine nicht einfach mit meinen Windows Rechner downloade. Und genau das ist das nächste Problem. Ich habe mich wie gesagt mit Linux/Ubuntu und logischer Weiße auch Wine noch nicht näher befasst, da ich mich noch auf Web-Entwicklung begrenze (allerdings habe ich mich schon mal kurz mit C auseinandergesetzt und werde das demnächst auch näher tun) und so keine Ahnung habe, welche Ausführung ich da nun genau Downloaden muss. Vielleicht ja alle Dateien aus dem einen Download-Verzeichnis, vielleicht nur eine oder zwei. Auf jeden Fall wird es Zeit, dass ich mich darüber genauer informiere. Stellt sich nur noch die Frage, woher ich diese Zeit nehme.