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WordPress 3.3

Seit zwei Tagen gibt es das Update, der beliebtesten Blog-Software nun schon: WordPress 3.3

Zu den größten Neuerungen dürfen sich der Drag-and-Drop Upload, das Dashboard Redesign sowie die Verbesserungen beim Erstellen von Inhalt zählen.

 WordPress 3.3 Wilkommen

Einfachere Uploads

Der Upload ist nun auch per Drag-and-Drop möglich. So kann man Dateien von seinem Computer ganz bequem auswählen und schlicht und einfach in das Upload-Feld ziehen, schon beginnt das Hochladen. Doch auch, dass es nun keine getrennten Uploads für einzelne Dateitypen mehr gibt, erleichter das Hochladen wesentlich. So gibt es nur noch ein Upload Button für alle Uploads über den Editor. Nach den Hochladen bekommt man wie bisher die jeweiligen Optionen angezeigt.

 

Dashboard Redesign

Die Neuerung, die am schnellsten ins Auge sticht, ist ganz klar das neue Design. Die Adminbar (die Leiste die ganz oben am Seitenrand angezeigt wird) wurde vereinfacht. Ganz Links gibt es nun ein WordPress Icon, welches beim Mouseover Links zum WordPress Forum zur Dokumentation und weiteren offiziellen Seiten anzeigt. Für Aktualisierungen und den Kommentaren gibt es nun ein Symbol.  Aus „Hinzufügen“ wurde nun die Schaltfläche „+ Neu“.  Anstatt „Dashboard“ oder „Zur Seite“ (je nachdem wo man sich befand) wird in dieser Version nun der Seiten Titel angezeigt, es verlinkt jedoch weiterhin ins Dashboard oder auf der Startseite (je nachdem wo man sich zu diesem Zeitpunkt nicht befindet).

Die Dashboard Navigationen hat auch eine Überarbeitung erfahren: Das bisherige Drop-Down-Menü gibt es in der Form nicht mehr, allerdings wenn man bereits eine Unterseite geöffnet hat, werden alle anderen Unterseiten zu diesem Menüpunkt wie bisher angezeigt. Ansonsten wird bei Mouseover rechts daneben, in einem Ausklappmenü, die Unterseiten angezeigt.

Manche hatten bisher eventuell das Problem sich nach einem Update oder einem großen Upgrade noch in einem neuen Design zurechtzufinden. Dies soll ab jetzt damit gelöst werden, dass direkt bei den Neuerungen Hinweise angezeigt werden und erklären was sich geändert hat. Erst wenn man diese ausblendet erscheinen die Hinweise auch bei einen Reload nicht mehr.

WordPress 3.3 Hinweis für den neuen Upload

Neue Inhalt Tools

Wenn mehrere Personen zusammen online an etwas arbeiten, kann es schon mal vorkommen, dass Änderungen überschrieben werden von jemandem der zeitgleich an derselben Datei arbeitet. Eine neue Funktion soll dies in WordPress nun verhindern. Falls ein Artikel bereits bearbeitet wird, erscheint ein dem entsprechender Hinweis. Eine weitere neue Funktion ist, dass Widgets bei einem Design Wechseln nicht mehr verfallen.

 

Einfach schneller und stabiler

Es gibt nicht nur sichtbare Änderungen, sondern auch einige Performance Verbesserungen. So wurde zum Beispiel jQuery, jQuery UI und der Editor aktualisiert. Außerdem wurden über hundert Fehler behoben, was letztendlich fast das Wichtigste sein sollte. Der gesamte (englische) Changelog lässt sich hier nachlesen.

Wie man in WordPress seinen Avatar ändert

Vielleicht beschäftigt sich der ein oder andere mit der Frage wie man seinen Avatar in WordPress ändern kann. Zwar kann man als Administrator im Adminbereich unter Einstellungen -> Diskussion die Standard-Avatare der Benutzer festlegen, aber keine für sich selbst hochladen. Die Lösung: Gravatar.

Gravatar ist ein kostenloses Angebot der Automattic Inc. welche auch populäre Dienste wie WordPress.com anbieten. Viele kennen das vielleicht: Man registriert sich in einem Forum, einem Social Network, bei einem Instant-Messanger und der Lieblings-Blog darf natürlich auch nicht fehlen. Fast überall gibt es die Möglichkeit ein Avatar hochzuladen, welcher das Profil individualisiert und zum Beispiel neben einen Kommentar erscheint, womit sich der Autor sofort wieder erkennen lässt. Doch was wenn man später mit dem verwendeten Avatar nicht mehr zufrieden ist?

An dieser Stelle kommt Gravatar zum Einsatz: Anstatt nun auf allen Seiten das Profilfoto wieder und wieder auf allen Seiten hochladen zu müssen, erledigt man dies nur einmal bei Gravatar. Alle Seiten, die diesen Dienst eingebunden haben, zeigen automatisch den neuen Avatar an. Die WordPress Blog-Software setzt Gravatar als Standard ein. So hat man in allen WordPress Blogs ein Avatar bzw. pro E-Mail, die man besitzt kann man einem anderen Avatar verwenden.

Wie wird der Avatar einen Benutzer zugeordnet?

Durch die angegebene E-Mail-Adresse wird der Avatar ermittelt und angezeigt. Die E-Mail-Adresse wird mit md5 gehasht und dient als Teil des URL’s zum Avatar. Gravatar lässt sich übrigens auch in jeder eigenen beliebigen Anwendung unkompliziert und schnell einbinden, ganz egal ob die Anwendung in PHP, C, Java, .NET, Perl, Ruby oder Python (und noch einige mehr…) geschrieben wird. Dafür werden Code Beispiele und Erklärungen geliefert.

Eventuell werde ich Gravatar auch in meinen Webanwendungen einbauen, da ich von dieser Idee und deren Umsetzung begeistert bin. Und ach ja: Falls ihr bereits ein Account bei WordPress.com oder einer anderen Automattic Website habt, könnt ihr euch mit diesen Login Daten direkt bei Gravatar einloggen.